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Ausstellung: Therese Preibisch-Lemm

Fr, 13.03.2020, 16:00 Uhr
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Therese Preibisch-Lemm (1893-1972)

Ihr Name verrät es: sie stammt aus der hiesigen Unternehmerfamilie. Geboren ist sie 1893, in einer Zeit, in der die Frauenbewegung in Schwung gekommen ist. Die Ausstellung dokumentiert ihren Werdegang.

Mit dem neuen Bild der Frau, die für ihre Rechte kämpft, identifiziert sich die junge Therese. Sie nutzt die entstehenden Möglichkeiten: treibt Sport, geht nach Lübeck, um das Abitur abzulegen … wozu es nicht kommt, weil sie nach Hause zurückgeht, um ihrer Familie nach dem Tod ihres Bruders beizustehen - aber sie wird künstlerisch tätig. Sie heiratet den aus Österreich stammenden Künstler Max Preibisch, der sie zu einem Kunststudium ermutigt, was sie einmal mehr wegen häuslichen Nöten nicht antritt, aber die beiden führen ein Künstleratelier und gründen in Boizenburg zusammen mit weiteren etablierten „Namen“ der Stadt den sehr aktiven Kunstverein. Mit ihren künstlerischen Arbeiten trägt sie maßgeblich zum Lebensunterhalt ihrer jungen Familie bei. (Und auch die Archäologie unserer Stadt verdankt den von ihr betriebenen Grabungen bedeutende Funde.)

Einige Federzeichnungen sind im Heimatmuseum aufbewahrt. Sie sollen kunsthistorisch vorgestellt werden und auf weitere interessante Biographien von „Töchter aus gutem Hause“ aus dem Anfang 19. Jahrhundert soll ein Schlaglicht geworfen werden und – wer möchte – kann mit einer Gänsefeder zeichnen.

Rubrik
Museumsveranstaltungen
Frauenveranstaltungen
Gleichstellung

Veranstaltungsort
Heimatmuseum, Markt 1, Boizenburg/Elbe
Veranstalter
Heimatmuseum Boizenburg
Kontaktdaten
Telefon: 038847 626-65
E-Mail:
Veranstaltungsinformationen
Eintritt:Die Ausstellung ist eintrittsfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
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