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Sonderausstellung im Fenster des Museums

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen – die altbekannte Redensart, die sich – wie Sie schon vermuten werden – auf die derzeitige Lage bezieht. Aus diesem Grunde zieht nun in den Fenstern des Erdgeschosses des Heimatmuseums die „Prozession der Abfallnarren“ vorbei und nicht wie normalerweise in den Räumen des Museums.
Aber vielleicht liegt gerade darin der Reiz dieser kleinen Ausstellung: denn gerade jetzt sind bei der früh einsetzenden Dunkelheit die Fenster hell erleuchtet und man kann den kleinen Skulpturen, die beschwingt ihren Zug von Fenster zu Fenster ziehen, von außen folgen.
Erschaffen hat sie der Hamburger Künstler Thomas Graff: aus Wurzelwerk, aus ausrangierten Federbällen, aus Metallschrott – aus Abfall! Es sind „Recyclingprodukte“ aufgesammelt vom Spülsaum der Elbe.
Ihre Identität erhalten sie durch ihre individuelle Erscheinung, denn sie sind lustig anzuschauen: mal tanzen sie, mal laufen sie oder sie sind sowieso merkwürdige Kreaturen.
So kann man kann den kleinen Skulpturen, die beschwingt ihren Zug von Fenster zu Fenster ziehen, von außen folgen, sich amüsieren und seine Gedanken machen.

Meldung vom 05.01.2021Letzte Aktualisierung: 20.01.2021
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